zudem ist der Schwalbenschwanz der größte in Deutschland heimische Schmetterling

Schwalbenschwanz (Papilio machaon)

Der Schwalbenschwanz ist ein Schmetterling aus der Familie der Ritterfalter. Mit einer Spannweite von 50-75 mm ist er einer der größten Tagfalter des deutschen Sprachraums. Der auffällig gelb-schwarz gemusterte Schwalbenschwanz hat an der Hinterseite kurze, abstehende, größtenteils schwarz gefärbte "Schwänzchen", denen er seinen Namen verdankt. Er bringt in Mitteleuropa, je nach regionalem Klima, ab April eins bis drei neue Generationen hervor. Der Schwalbenschwanz bevorzugt als Lebensraum offene, sonnige Gelände, wie magere Grünlandflächen und Trockenrasen und zwar von Meereshöhe bis ins Gebirge in 2000 m Höhe. Seine Raupen leben an Doldengewächsen wie Wilde Möhre, Fenchel, Dill, Pastinak, Wiesen-Silge und in Südeuropa oft auf den Blättern von Citrus-Bäumen. Die letzte Generation überwintert als Gürtelpuppe.

Die männlichen Schmetterling begeben sich zur Paarung auf Hügeln, Bergkuppen oder Burgruinen, wohin die Weibchen auf der Suche nach einem Partner fliegen. Dieses Verhalten wird als Hill-topping oder Gipfelbalz bezeichnet.

Schwalbenschwanz

Die auffallenden Formen und die ausdrucksstarke Zeichnung  machen den Schwalbenschwanz zu einer besonderen Erscheinung in der heimischen Schmetterlingswelt.

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