Kiebitz (Vanellus vanellus)

Kiebitz (Vanellus vanellus)

Der in Europa und Asien beheimatete Kiebitz gehört zur Familie der Regenpfeifer.

Der Vogel brütet am liebsten in offenen und flachen Landschaften, auf Wiesen und Gewässerrändern sowie auf Feuchtwiesen, Heiden und Mooren. Der weibliche Kiebitz legt nach der Balz in das vom Männchen in einer Bodenmulde errichtete Nest bis zu vier Eier, die von beiden Eltern 21-28 Tage bebrütet werden. Nach dem Schlupf wird ein junger Kiebitz von Vater und Mutter gemeinsam versorgt. Als Nestflüchter verläßt er bereits nach wenigen Stunden seine Kinderstube. Ein junger Kiebitz wird bis zum Flüggewerden noch ca. fünf Wochen lang von den Eltern geführt, d.h. daß manche Eltern mit ihren Jungen bis zu drei Kilometer weiter in nahrungsreichere Gebiete wandern, während andere mit ihnen ganz nahe beim Nest bleiben. Ein junger Kiebitz wird noch bis zu zehn Tage nach dem Schlupf wegen der noch ungeregelten Körpertemperatur von seiner Mutter gehudert (gewärmt), was besonders bei kaltem Wetter lebensnotwendig ist. Mit 35 Tagen ist ein voll befiederter junger Kiebitz flugfähig.

Junger Kiebitz

Solch ein kleiner Nestflüchter hat sicherlich ein aufregendes Leben, schon in den ersten Tagen seiner Kindheit.

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