weiblicher Zitronenfalter auf einer Blüte

Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)

Der Zitronenfalter ist ein Tagfalter aus der Familie der Weißlinge. Nur das Männchen ist zitronengelb, das Weibchen grünlich-weiß und wird daher oft mit den Großen Kohlweißling verwechselt.

Seine Heimat ist fast ganz Europa, der Nordwesten Afrikas, die Türkei und Zentralasien bis in die Mongolei. Der Zitronenfalter hält sich in Wäldern, waldnahen Gebüschen und an sonnigen, grasbewachsenen, felsigen Hängen auf, wenn es dort zumindest ein paar Sträucher gibt. Der zarte Schmetterling kann noch in 2800 m Höhe existieren. In gemäßigten Zonen entsteht pro Jahr eine neue Generation, in heißen Gebieten zwei bis drei.

Das Zitronenfalter Weibchen legt seine Eier in die sich öffnenden Knospen seiner Futterpflanzen. Die Raupen ruhen fast unsichtbar auf der Blattoberseite und fressen die Blätter vom Rand nach innen ab. Die Puppen hängen an Ästchen. Der Zitronenfalter übersteht den Winter fast ohne Schutz im Freien bei Temperaturen bis zu -20 Grad und sogar ganz mit Schnee bedeckt. Nach dem Erwachen im März oder April findet die Eiablage statt.

Zitronenfalter

Ein Schmetterling, so hell wie ein Zitronenfalter, sieht noch zarter aus,
als seine bunten Verwandten.

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