außerhalb der Paarungszeit hat das Männchen ein höchstens schwach gefärbtes Halsband

Rostgänse (Tadorna ferruginea)

Die Rostgänse gehören zur Ordnung der Gänsevögel und zur Familie der Entenvögel. Ihr Lebensraum ist Innerasien, wo sie vorwiegend auf salzhaltigen Seen und Lagunen in Steppen- und Wüstengebieten anzutreffen sind. Erstaunlicherweise brüten die Rostgänse in Tibet bis in Höhen von fünftausend Metern. In der Schweiz gibt es die größte Population außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes an Seen im Aargau und in Zürich.

Zu Beginn der Brutzeit graben die Rostgänse Höhlen, in denn die Weibchen ihre acht bis elf, manchmal auch sechzehn Eier ausbrüten. Während der Brutzeit achten sie streng darauf, daß sich keine anderen Entenvögel in ihrem Revier niederlassen. Die Rostgänse ernähren sich hauptsächlich von Grünteilen und Samen von Kultur-, Steppen- und Wasserpflanzen.

Bei den Rostgänsen sind beide Geschlechter rostbraun oder rostgelb gefärbt, ihr Kopf ist helllgelb oder weißlich, die Vorderflügel reinweiß bis weißlich, Schwingen und Schwanz sind schwarz. Die männlichen Rostgänse unterscheiden sich zumindest in der Paarungszeit von den Weibchen nur durch ihren schwarzen Halsring.

Rostgänse

Durch die rundliche Gestalt, das warme Rostrot und das helle Gesicht erhalten die Rostgänse ein harmonisches, sanftes Aussehen.

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