Wächtergrundel, Familie: Grundeln (Gobiidae)

Wächtergrundel

Die so bezeichneten Fische gehören zur Familie der Grundeln (Globiidae) und tragen auch die Namen Symbiosegrundeln oder Partnergrundeln. Bei den Grundeln wird unterschieden zwischen grabenden, in Symbiose mit Knallkrebsen lebenden Arten, grabenden nicht mit Knallkrebsen in lebenden Arten und nicht grabenden.

Wächtergrundeln werden taxonomisch in verschiedenen Gattungen und Arten eingeteilt. Dabei wird unterschieden zwischen Tieren, die Korallenriffe oder Schuttböden bewohnen. Diese Grundeln leben vorwiegend in Außenriffen an den Küsten Ostafrikas im Indischen Ozean. Ihre Körperlänge kann bis zu 12 cm betragen.

Das auffallendste Merkmal der Wächtergrundel ist das Zusammenleben in Symbiose mit den Knallkrebsen der Gattung Alpheus. In dieser Symbiose mit dem Knallkrebs nutzt sie die vom Knallkrebs gegrabene Höhle auch zum Laichen. Für den blinden Knallkrebs übernimmt die Wächtergrundel die Funktion eines Blindenhundes. Der Krebs verlässt seine Höhle nur, wenn er durch Berührung des Schwanzes der Grundel zuvor feststellt hat, dass diese auch anwesend ist.

Wächtergrundel

Das Zusammenleben der ungleichen Tiere Wächtergrundel und Knallkrebs ist ein interessantes Beispiel einer Gemeinschaft, von der beide Seiten nur profitieren.

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