Hochwasser der Elbe

Hochwasser

Wenn Gewässer deutlich über den normalen Pegelstand steigen, spricht man von Hochwasser. Hierbei gibt es jedoch einen Unterschied zwischen Meeren und Fließgewässern.

Flüsse und kleinere Fließgewässer führen dann Hochwasser, wenn der Wasserstand für mehrere Tage das Normalmaß deutlich übersteigt. Das ist meistens in bestimmten Jahreszeiten der Fall, wie etwa im Spätwinter bei der Schneeschmelze oder im Sommer nach Starkregen. Hierbei können größere Gebiete überschwemmt oder im Gebirge durch anschwellende Wildbäche Erdrutsche ausgelöst werden.

In Meeren und Gewässern mit Ebbe und Flut (Tiden) bezeichnet Hochwasser den höchsten Wasserstand nach Eintreten der Flut und vor dem Beginn der Ebbe. Hoch- und Niedrigwasser wechseln alle sechs bis sechseinhalb Stunden, verursacht durch die Gravitation von Mond und Sonne. Gefährlich können besonders hohe Tiden (Springhochwasser oder Springflut genannt) bei Voll- und Neumond werden, da aus ihnen eine Sturmflut entstehen kann, die flache Küstenstriche meilenweit überschwemmt.

Hochwasser

Wenn wir die Natur nicht in ein Korsett nach unserem Gutdünken oder eigenem Vorteil zwängen, ist das langfristig zum Wohle aller.

Hochwasser in jahreszeitlich natürlichem Ausmaß ist ein Beispiel für das, was wir um einen viel zu hohen Preis viel zu lange versucht haben, unter unsere Kontrolle zu bringen.

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