Gullfoss, Island

Gullfoss

Der Gullfoss gehört zusammen mit Þingvellir (einer Schlucht in einem vulkanischen Gebiet) und den Geysiren von Haukadalur zu dem Gullni hringurrin (etwa "goldenen Ring"), der Hauptattraktion des Inselstaates Island. Der Gulfoss ("goldener Wasserfall") ist Teil des Hvitá, der aus dem Gletschersee Hvitárvatn am Langjökull entspringt. Ungefähr 40 km von seinem Ursprung rauscht er erst über drei Treppen, um dann in zwei Stufen (erst 11, dann 21 m) in eine 2500 m lange Schlucht zu stürzen. Da die Schlucht an dieser Stelle nur 20 m breit und genauso tief wie der Gullfoss ist, sieht es auch aus geringer Entfernung so aus, als ob der ganze Fluss im Erdboden versinken würde. Die Schlucht ist an anderen Stellen bis zu 70m tief, zumindest zum Teil gegraben von im Normalfall über 100 m³ Wasser pro Sekunde. Es sind aber auch bis zu 2.000m³ in der Sekunde möglich. Hinzu kommt die Erosion durch Gletscherläufe (wie das flutartige Entleeren von Seen unter Gletschern, z.B. durch vulkanische Aktivität, genannt wird).

Gullfoss

Dieser beeindruckende Wasserfall wäre 1920 beinahe dem menschlichen Profitstreben zum Opfer gefallen. Aber mit ihm verbindet sich auch eine Ermutigung, weil es durch den Widerstand eines Einheimischen gelang, den geplanten Bau des Elektrizitätswerkes zu verhindern.

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