Nebel (nebula)
Die Metereologen verstehen unter Nebel fein verteilte Wassertröpfchen, die durch Kondensation der feuchten und gesättigten Luft entstanden sind. Wenn die Sichtweite weniger als einen Kilometer beträgt, spricht man von Nebel, bei einem bis vier Kilometern von Dunst. Tritt der Nebel in einem räumlich sehr begenzten Gebiet auf, handelt es sich um eine Nebelbank. Ein Tag, an dem mindestens einmal Nebel aufgetreten ist, wird bereits als Nebeltag bezeichnet. Bei leichtem Nebel beträgt die Sichtweite 500-1000 m, bei mäßigem 200-500 m und bei starkem unter 200 m. Nebel entsteht, wenn wassergesättigte Luft aufgrund unterschiedlicher Ursachen den Kondensationspunkt erreicht.
Am häufigsten tritt Nebel im Winterhalbjahr in der Nähe von Gewässern auf, da in dieser Jahreszeit die Sonne tagsüber Wasser verdunstet, die Luft sich abends aber so stark abkühlt, daß das Wasser wieder kondensiert. Im Sommer tritt Nebel nur auf, wenn es zu einem plötzlichen Kälteeinbruch kommt. Wenn Nebel bei über 0° C an Pflanzen kondensiert entsteht Tau, bei unter 0° C kann sich Reif absetzen.
Nebel am Hang
Selbst die nicht beseelte Schöpfung ist bewegt und abwechslungsreich!