Kürbisspinne (Araniella cucurbitina)

Kürbisspinne (Araniella cucurbitina)

Die recht kleine Kürbisspinne gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen. Ihren Namen hat sie von der gelblich-grünen, glänzenden Färbung des Hinterleibs, der einem Kürbis ähnelt und auf beiden Seiten der Mittellinie vier bis fünf grubenähnliche, dunkle Vertiefungen aufweist. Bei der Kürbisspinne sind Rückenschild und Beine grünlich-braun und mit vielen, langen Stacheln besetzt. Ausgewachsene Tiere haben über den Spinndrüsen einen roten Fleck. Die Weibchen der Kürbisspinne sind 6 mm, die Männchen 4 mm groß.

Die Kürbisspinne kommt in ganz Europa sehr häufig vor und zwar in Gebüschen, Hecken und Nadelwäldern, an Waldrändern, aber auch auf Wiesen, in Feldern und Sümpfen. Ihr Netz hat einen Durchmesser von ca. 10 cm und wird vorwiegend in Bäumen oder Sträuchern in bis zu 3 m Höhe angebracht. Die männliche Kürbisspinne wartet am Netz eines weiblichen Tieres, bis dieses paarungsbereit ist. Die weibliche Kürbisspinne legt im Juli in der Nähe des Netzes bis zu drei Eikokons an, die weißlich bis gelblich gefärbt sind und 140-160 Eier enthalten.

Kürbisspinne

Durch die freundliche Farbe und das Minitaturformat von vier bis sechs Millimeter,
kann sogar mancher Nicht-Spinnenfreund der Kürbisspinne etwas abgewinnen.

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