
Die dritte Speziallösung um den Winter in unseren Gefilden zu überleben, ist die Winterstarre, die von wechselwarmen Tieren wie Eidechsen und Schildkröten, Fröschen und anderen Amphibien und Insekten praktiziert wird.
Bei Anbruch der Kälte tritt die Winterstarre ein, während der ihr Körper völlig unbeweglich ist. Die Tiere lassen sich daraus nicht aufwecken und können ihre Körpertemperatur nicht selbst erhöhen, sondern kommen erst wieder zu sich, wenn es von außen wärmer wird. Lebenswichtige Voraussetzung für die Winterstarre ist daher, dass die Tiere einen Platz finden, der frostfrei bleibt. Die Frösche vergraben sich deshalb in Schlammlöchern oder beziehen kleine Mäusegänge; Insekten kriechen in enge Ritzen oder verstecken sich im Holz. Eine Art von körpereigenes Frostschutzmittel in ihrem Blut verringert die Gefahr, dass ihre Körperflüssigkeit einfriert.
Wenn es endlich wärmer wird und der Frühling Einzug hält, beenden die schlafenden Tiere, jeder auf seine Art und zu seiner Zeit, Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre.