Höckerschwan (Cygnus olor)

Höckerschwan (Cygnus olor)

Der Höckerschwan gehört zur Gattung der Schwäne und zur Unterfamilie der Gänse. Der Höckerschwan kann bis zu 15 kg wiegen und 160 cm Länge erreichen. Er ist einheitlich weiß, mit orange-rot gefärbtem Schnabel mit schwarzer Spitze und Wurzel und einem schwarzen Höcker. Die Beine sind schwarz. Mitteleuropäische Höckerschwäne bleiben auch im Winter in ihrem Gebiet, während die Vögel aus Skandinavien und Zentralasien im Winter nach Süden ziehen. Insgesamt gibt es ca. 600.000 Höckerschwäne.

Die Bindung der Höckerschwäne an ihren Partner besteht lebenslänglich. Während der Brutzeit, die im März beginnt, verteidigen die männlichen Tiere ihr Territorium sehr aggressiv mit heftigem Fauchen und Flügelschlagen. Das Weibchen bebrütet seine Eier etwa fünf bis acht Wochen lang. Die Küken sind Nestflüchter, werden aber von den Eltern vier bis fünf Monate lang umsorgt bis zum Flüggewerden. Die Mutter trägt ihre Jungen oft auf dem Rücken über das Wasser.

Schwan an einem Herbstmorgen

Die Konstruktion der Federn in Kombination mit der passenden Gefiederpflege und dem dafür bereitgestellten Fett ist so genial durchdacht, dass der Schwan es sich leisten kann, in fast zugefrorenem Wasser zu baden und danach in eisiger Luft zu sein, ohne krank zu werden.

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