Sterlet (Acipenser ruthenus)

Sterlet (Acipenser ruthenus)

Bei dem oft nur 50-60 Zentimeter, mitunter aber über 1 Meter langen Sterlet handelt es sich um einen Fisch, der mit zwanzig anderen Arten zur Gattung der Störe gehört. Sein Lebensraum sind die Flüsse im Einzugsgebiet des Kaspischen-, Schwarzen-, Asowschen- und Nordpolar-Meeres, sowie Flüsse und Seen im Norden Russlands und einige Zuflüsse der Ostsee. In der Donau kommt er in Bayern vor. Der Sterlet lebt vorzugsweise auf dem Boden von Fließgewässern, gelegentlich jedoch auch im Brackwasser. Im Winter sucht er tiefere, ruhige Zonen auf.

Im April bis Juni ziehen die laichbereiten Fische die Flüsse hinauf, um auf Kies zu laichen. Das Weibchen legt dabei bis zu 10.000 Eier ab und klebt sie an Steinen fest. Bis zum Schlupf der Brut dauert es vier bis fünf Tage, danach werden die Jungfische von der Strömung fortgetragen. Ein männlicher Sterlet ist nach drei bis fünf Jahren, ein Weibchen erst nach sieben bis neun Jahren geschlechtsreif.

Der Sterlet steht auf der Roten Liste der IUCN und musste geschützt werden.

Sterlet Kopf

In dieser Detailaufnahme erkennt man die ungewöhnliche Kopfform des Sterlets besonders gut.

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