Ausbreitung der Pflanze durch die Samen in der Luft

Samen

Die Bezeichnung Samen oder Same kommt aus dem Althochdeutschen (samo) und bedeutet "das Fallengelassene“. Ein Samen hat drei Bestandteile, nämlich den Embryo, die Samenschale und ein Nährgewebe, die es zusammen möglich machen, dass unter günstigen Voraussetzungen (Keimungsbedingungen) eine neue Pflanze entstehen kann. Der Samen selbst bildet sich durch die Befruchtung einer in den Samenanlagen sitzenden Eizelle durch eine geschlechtliche (generative) Zelle eines Pollenkornes. Durch Zellteilung entsteht dann aus der befruchteten Eizelle ein pflanzlicher Embryo, der, statt zu wachsen, teilweise austrocknet und in einer vorläufigen Wartestellung verharrt.

Es gibt zwei Arten von Samen, die sich im Detail stark unterscheiden: Die Nacktsamer (Gymnospermae), das sind freiliegende Samen, die nicht von einer Fruchtwand umgeben sind und die Bedecktsamer (Angiospermae), das sind Samen, die im Fruchknoten liegen und von einer Fruchtwand umhüllt sind. Ein bekannter Nacktsamer ist die Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris) und ein Beispiel für Bedecktsamer ist die Kornblume (Centaurea cyanus).

Samen in der Luft

Ob über das Fell, den Schnabel oder den Magen von Tieren, ob mit Hilfe von Feuer oder durch die Luft, Pflanzen haben vielfältige Weisen, ihre Samen zu verbreiten.

Die einen, die gegessen werden sollen, sind in wohlschmeckendes Fruchtfleisch gehüllt, andere, die vom Wind fortgetragen werden sollen, sind mit Schirmchen ausgestattet.

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