Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

Das Eichhörnchen, auch Eichkätzchen oder Eichkater genannt, ist ein Nagetier aus der Familie der Hörnchen. Zur Unterscheidung von anderen Arten wird es als Europäisches Eichhörnchen bezeichnet. Sein Lebensraum erstreckt sich über ganz Europa mit Ausnahme von Südspanien, Portugal und einigen Teilen Italiens. Darüber hinaus lebt das Eichhörnchen auch im Ural ostwärts bis Kamtschatka, Korea und Hokkaido und dort am liebsten in borealen Nadelwäldern. In Europa muß es sich auch mit Laub- und Mischwäldern begnügen. Das tagaktive Eichhörnchen hält keinen Winterschlaf, sondern in strengen Wintern eine Art Winterruhe, indem es sich vorwiegend in seinem Nest aufhält. Als sehr geschickter Kletterer haust es hauptsächlich auf Bäumen und bewegt sich dabei stoßweise sehr sicher und genau voran, egal ob aufwärts oder kopfüber nach unten. Da das Eichhörnchen sehr leicht ist, kann es mit einem Sprung vier bis fünf Meter überbrücken. Auch auf dem Boden läuft es nicht, sondern bewegt sich springend fort, wobei es seine Hinterpfoten vor die Spur der Vorderpfoten setzt.

Wenn Tiere reden könnten

Wir freuen uns, auf schoepfung.eu Auszüge aus einem ungewöhnlichen Buch veröffentlichen zu dürfen, die das Thema unserer Serie "Staunen" auf eine unterhaltsame und doch sehr informative Art aufgreifen.

Was es für eine Bewandtnis mit dem Buch hat, erfahren Sie in seinem Vorwort:

Aus dem Vorwort

"Tiere verfügen über recht wirkungsvolle Kommunikationssysteme, um sich untereinander zu verständigen. Sie können sich aber nicht in menschlicher Sprache mit uns unterhalten. So haben wir uns in sie hineinversetzt und machen uns zu ihrem Sprecher; deshalb heißt auch der Titel des Buches 'Wenn Tiere reden könnten …' Wenn Tiere jedoch über sich selbst berichten könnten und mit unserem wissenschaftlichen Kenntnisstand über ihre Art zu leben, ihre speziellen Baukonstruktionen und über zahlreiche Details ihres individuellen Konstruktionsplanes erzählen würden, das alles wäre ein einzigartiges Lob auf den Schöpfer. (...)

Das Buch ist so konzipiert, dass der jeweilige Vertreter einer Tierart mit dem Leser als gedachtem Dialogpartner auftritt. Mögliche Fragen greift das Tier selbst auf und beantwortet sie in einem fiktiven Gespräch. Durch diese Methode wird der Stoff erzählend und somit – wie wir hoffen – lebendig und unterhaltsam dargestellt. (...)

Ein nur flüchtiger Blick könnte diese Geschichten in die Nähe von Märchen und Fabeln platzieren. Diese Einordnung wäre jedoch gänzlich falsch; vielmehr verwenden wir eine spezielle Literaturgattung, die aber der Wahrheit verpflichtet ist und als Stilmittel Tiere zum Reden bringt, um auf diese besondere Weise von den Werken Gottes zu erzählen und um damit den Schöpfer zu preisen. (...)

Aus dem großen Artenreichtum der Tierwelt mit einer Zahl von über einer Million haben wir nur einen sehr kleinen Anteil herausgegriffen. (...) Die genannten Fakten sind wissenschaftlich gesichert, auch wenn diese manchmal wegen des beabsichtigten Erzählstils in nichtwissenschaftlicher Ausdrucksweise formuliert sind. (...)"

Werner Gitt, Karl-Heinz Vanheiden: Wenn Tiere reden könnten. 16. Auflage, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89397-133-6.

Wir danken Herrn Professor Dr. Gitt herzlich für die großzügige Erlaubnis zur Verwendung dieser Texte!

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